Tipps & Tricks: Stoffklammern vs. Stecknadeln

Die Stoffklammern sind bei vielen Näherinnen seit einiger Zeit sehr beliebt. Ich persönlich nutze die kleinen Helferlein gerne wenn ich Softshell, Kunstleder o.ä. nähe, wo normale Stecknadeln hässliche Löcher hinterlassen würden.

Um aber zwei Lagen Stoff beim Nähen zu fixieren greife ich lieber auf die herkömmlichen Stecknadeln zurück: mir geht die Bewegung des Steckens einfach leichter von der Hand und die Schichten sind wirklich fest verbunden. Ich stecke auch gerne quer zur Nährichtung, nähe vorsichtig über die Stecknadeln und ziehe sie erst später heraus. 

Je nach Projekt verwende ich verschiedene Stecknadeln:

  • Silberne Stecknadeln ohne Kopf – z.B. bei Säumen, wo ich nach dem Stecken noch mal drüber bügeln möchte
  • Stecknadeln mit buntem Glaskopf – die gehen fast immer
  • Die langen mit dem gelben Glaskopf – die halten auch bei dicken Stoffen gut und machen auch in ganz zarte Stoffe keine Löcher

Egal welche Nadeln ich verwende, bei Stecknadeln nehme ich nur die Markennadeln – die günstigen (die allerdings oft total hübsche Köpfchen haben) sind oft stumpf und haben scharfe Kanten, so dass es vorkommen kann, dass sie den Stoff verletzen.

Aber zum Glück gibt’s ganz neu auch welche von Prym mit Herzchen und Schmetterlingen als Köpfchen:

Und wenn alles nix hilft, denke ich an meine Oma, die früher immer gesagt hat: “Kind, das musst du doch heften“. Damals fand ich das total unnötig und habe höchstens mal mit der Nähmaschine geheftet (also mit größerer Stichlänge vorab festgenäht). Heute nehme ich öfter mal das Heftgarn und die Handnähnadel raus und hefte ordentlich von Hand. Dann stell ich mir vor, meine Oma sitzt da oben auf ihrer Wolke und grinst sich eins 😉

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